Ratgeber · Gartenhaus
Welche Wandstärke braucht das Haus?
Die Dicke entscheidet, ob es ein Schuppen bleibt oder ein Raum wird.
Dünne Wände sind nicht „schlechter“. Sie sind für etwas anderes da. Wer ein Homeoffice in 19 mm plant, heizt gegen das Holz. Wer Geräte in 70 mm stellt, zahlt Isolation, die niemand braucht.
Grob sortiert
- Dünn (etwa 19–28 mm): Geräteschuppen, Fahrrad, Saison. Kaum Dämmwert, schnell aufgebaut.
- Mitte (etwa 40–45 mm): Aufenthalt bei schönem Wetter, Hobby, Gartenhaus zum Sitzen – nicht der ganze Winter als Büro.
- Stark (ab ca. 58–70 mm und isolierte Systeme): Ganzjährig, Homeoffice, wenn ihr ohne Jacke sitzen wollt.
Die genauen Stärken hängen vom System ab (Blockbohle, Element, isolierter Sandwich). Deshalb Zahlen hier als Richtung, nicht als Norm.
Was noch zählt
Fenster, Boden, Dach, Türdichtung. Eine dicke Wand mit Einfachglas ist im November trotzdem kalt. Fürs Büro denkt die Hülle als Ganzes – siehe Homeoffice im Garten.
In der Ausstellung und im Konfigurator seht ihr, welches Haus welche Stärke mitbringt. Foto und Nutzung (nur lagern / oft sitzen / arbeiten) reichen für eine ehrliche Empfehlung.
Im Konfigurator seht ihr die Stärke am gewählten System. Bringt mit, ob das Haus nur Geräte sieht oder fünf Tage die Woche einen Bildschirm.